Biografie
Geboren in Klagenfurt verbrachte Maximilian Khevenhüller seine prägenden Jahre in Österreich und Spanien. Sein Weg zur Musik begann im Alter von fünf Jahren mit ersten Ermutigungen, obwohl er erst drei Jahre später mit regelmäßigen Klavierunterricht begann. Schon in jungen Jahren zeigte er ein starkes Interesse an Komposition und schuf eine Reihe von Klavierstücken, die sein aufkeimendes Talent demonstrierten.
Maximilian erhielt seine musikalische Ausbildung an der Katarina Gurska Musikschule in Madrid und am Konservatorium in Klagenfurt. Zu seinen Klavierlehrern zählten Yuri Ananiev, Alexei Kornienko und Paul Gulda. Darüber hinaus bereicherte er seine Ausbildung durch die Teilnahme an Meisterkursen bei angesehenen Dozenten wie Paul Badura-Skoda, Hartmut Höll und Elisabeth Leonskaja.
Khevenhüller trat an renommierten Orten auf, darunter das Konzerthaus in Klagenfurt, der Musikverein in Wien, die Hofburg in Wien, das Auditorio Nacional de Música in Madrid, das Teatro Monumental in Madrid und Wigmore Hall in London. Außerdem trat er im spanischen Fernsehen (TVE) auf.
Nach Abschluss seiner Grundausbildung im Militärdienst wurde Khevenhüller Mitglied der Wiener Gardemusik, wo er in der Big Band und in verschiedenen Jazzformationen spielte und somit seine musikalischen Erfahrungen erweiterte.
Im Herbst 2013 begann er, Physik und Mathematik an der ETH Zürich zu studieren. Nach diesem Studium verfolgte er ab 2017 das Kompositionsstudium an der privaten Universität für Musik und Kunst in Wien. In dieser Zeit wurde sein Interesse an Filmmusik geweckt, was ihn dazu brachte, an Meisterkursen über filmische Kompositionstechniken mit bedeutenden Persönlichkeiten wie Christopher Young, Derek Gleeson, Evan Evans, Gary Yershon, John Lunn, Conrad Pope und Hans Zimmer teilzunehmen.
Während seines Kompositionsstudiums besuchte Khevenhüller regelmäßig Kammermusikklassen an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien bei Christoph Eggner und verbrachte ein Jahr an der Sibelius-Akademie in Helsinki bei Marko Ylönen und Ilmo Ranta.
Von 2021 bis 2023 absolvierte Maximilian seinen Masterabschluss in Klavierbegleitung und Kammermusik an der Royal Academy of Music in London unter der Leitung von Michael Dussek und Joseph Middleton. Danach war er Assistent des Chor- und Orchesterdirigenten José María Álvarez und nahm die Position des künstlerischen Leiters bei MUSIC’us in Madrid ein, wo er regelmäßig mit dem Chor der CEU-Universität zusammenarbeitete.
Neben seiner Arbeit mit Kammermusik-Konzerten und der Begleitung von Opernsängern in La Favorita in Madrid setzt sich Khevenhüller leidenschaftlich für die schönen Künste ein, indem er Musik mit verschiedenen künstlerischen Formen integriert und in breitere Kontexte präsentiert. Seit September 2025 ist er freiberuflich an mehreren Projekten tätig, wobei er seit Januar 2025 Mentoring von Sophie Rachlin erhält. Zudem ist er in der Gründungsphase seines eigenen internationalen Chors des Malteser-Ordens, mit einer starken Verpflichtung zur Förderung der Praxis der geistlichen Musik für die katholische Liturgie.
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PDF BIOGRAFIEProjekte
Maximilian
betreibt neben seinen solistischen und dirigentischen Aktivitäten viel
Kammermusik in diversen Besetzungen. Zu seinen regelmäßigen
kammermusikalischen Partnern gehören der Pianist Kit Armstrong, die Pianistin Clara Isabella Siegle, die Violinistin Muriel Oberhofer ("Duo Turico") sowie der Cellist Fermín Villanueva.
Khevenhüller trat als Kammermusiker bereits in England, Österreich,
Spanien und Griechenland auf, darunter in namhaften Sälen wie der
Wigmore Hall in London und dem Auditorio Nacional in Madrid. In der
Saison 2024/25 sind neben kammermusikalischen Auftritten in Madrid,
Paris und Wien auch ein Duokonzert im Rahmen des Festivals "Trigonale"
geplant. In der "Fundación operística de Navarra" in Madrid arbeitet Maximilian regelmäßig mit Opernsängern in Lied- und Arienprojekten zusammen.
Kompositionen
Klavieretüde "Octatonic"
2013-2017
"Into the Magic Forest" für Klavier, Harfe und Streichorchester
2017
"Paris"-Walzer für Ensemble
2017
"Gigue Fantastique" für Violine und Klavier
2018
Suite Nr. 1 für Kammerorchester
2019
"Emergence" für Ensemble
2020
Klavierquartett
2020
und mehr...


